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KontaktAnfahrt & ParkenIhr Ehemann Ton Koolen starb am 7. März 2024 im Alter von 75 Jahren.
„Das Schwerste für mich ist die Stille im Haus, wenn ich nach Hause komme. Dass ich Ton nicht mehr erzählen kann, wie es zum Beispiel bei meiner ehrenamtlichen Arbeit war. Trotzdem komme ich ganz gut zurecht. Zum Glück habe ich viel Unterstützung durch unseren Hund Bonny. Mit ihr besuche ich auch verschiedene Pflegeheime, wo sie als Streichelhund für Demenzkranke eingesetzt wird.
Ton ist völlig unerwartet im Schlaf gestorben. Normalerweise schaltete er immer die Glocke des Radioweckers aus. Als er das nicht tat, wurde mir klar, dass etwas nicht stimmte. Es stellte sich heraus, dass Ton an akutem Herzversagen gestorben war.
Wir unterhielten uns regelmäßig über den Tod. Dadurch wusste ich genau, was Ton wollte und was nicht. Wir hatten uns schon vor langer Zeit für die Naturruhestätte Bergerbos entschieden. Er liegt in der Nähe von Herkenbosch, dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Wir mochten keine Einäscherung und wollten kein Grab auf einem gewöhnlichen Friedhof. Das muss man beibehalten. Auf einem Naturruhestätte hingegen darf man sich austoben und sich in die Natur einfügen. Außerdem liegt man hier für immer.“
„Ich war mit Freunden auf dem Bergerbos, um einen Platz für Ton auszusuchen. Als wir an einem schönen Platz in der Nähe eines Vogelhauses stehen blieben, hörten wir plötzlich ein Knacken. Ein Ast kam herunter und blieb auf halber Höhe in einem Baum hängen. Das fühlte sich an wie ein Zeichen von Ton. Ich dachte sofort: Da ist mehr zwischen Himmel und Erde. Es wurde dieser Ort, auch weil Ton ein echter Vogelliebhaber war.
Die Beerdigung fand, wie von Ton gewünscht, im kleinen Kreis statt. Nur einige enge Verwandte, Freunde und Nachbarn nahmen teil. Wir versammelten uns in Bergerbos und gingen zum Grab. Dort hatten wir einen kleinen Gottesdienst. Der Bestattungsunternehmer hat eine sehr schöne Rede gehalten und zum Schluss habe ich mich selbst an Ton gewandt. Direkt aus meinem Herzen. Zum Schluss haben wir gemeinsam das Vaterunser und das Ave Maria gebetet. Danach hatten wir eine Kaffeetafel im Tagungsraum von Bergerbos.“
„Ton war ein sehr aktiver Mann. Er hat viel ehrenamtliche Arbeit für den Fußballverein in Heythuysen geleistet, vor allem für die Mannschaft der Kinder mit Behinderungen. Sie alle liebten ihn. Viele kamen mir nach der Beerdigung besuchen.
Ich habe im vergangenen Jahr sehr viel Unterstützung von den Menschen in meinem Umfeld erfahren. Sie haben mich besucht, mich zum Essen eingeladen und regelmäßig angerufen. Ich fand es sehr besonders, dass meine ehrenamtliche Arbeit in einem Pflegeheim in Haelen auch an Tons Tod erinnerte. Als es um Allerheiligen herum eine Gedenkfeier für alle verstorbenen Bewohner gab, wurde auch Ton erwähnt.
Natürlich bin ich traurig über sein Ableben, aber gleichzeitig fühle ich mich sehr stark und setze mich nicht hin, um zu trauern. Ich bin dankbar, dass wir 47 sehr glückliche Jahre zusammen hatten und dass Ton nicht leiden musste. Er wird für immer meine große Liebe bleiben.“
Januar 2025